Neu seit dem 1. Oktober 2026: «Professional Bachelor» für HF-Abschlüsse
Seit dem 1. Oktober 2026 treten wichtige Neuerung für die höhere Berufsbildung in Kraft: Absolventinnen und Absolventen einer Höheren Fachschule (HF) dürfen künftig den Titelzusatz «Professional Bachelor» führen. Dies gilt für alle 7 medi Bildungsgänge. Der Titelszusatz macht sichtbar, was ohnehin schon lange gilt: Ein HF-Diplom ist auf dem gleichen NQR-Niveau 6, gleichwertig einen FH Bachelor.
Was bedeutet das für Sie?
Wenn Sie ein eidgenössisch anerkanntes Diplom HF besitzen, dürfen Sie ab dem 1. Oktober 2026 den Titelzusatz «Professional Bachelor» zusammen mit Ihrem geschützten HF-Titel verwenden – unabhängig davon, wann Sie Ihren Abschluss erworben haben.
Ein mögliches Beispiel wäre dann:
Dipl. Aktivierungsfachfrau HF, Professional Bachelor
Dipl. Aktivierungsfachmann HF, Professional Bachelor
Der Titelzusatz wird dabei immer nach dem geschützten Titel und mit Komma getrennt geführt. Der Zusatz darf nicht alleine, also ohne den entsprechenden geschützten Titel, verwendet werden.
Sie benötigen kein neues Diplom. Ihr bisheriges Diplom HF bleibt unverändert gültig. Es wird kein neues Diplom HF ausgestellt.
Wenn Sie möchten, können Sie jedoch einen neuen Diplomzusatz mit dem Titelzusatz «Professional Bachelor» beantragen.
Für bisherige Absolventinnen und Absolventen ist dies ab Mitte Oktober 2026 gegen eine Gebühr von CHF 80.– möglich, sofern die Voraussetzungen des SBFI erfüllt sind.
So gehen Sie vor
Weitere Informationen zu den Voraussetzungen und zum Antragsverfahren sowie das entsprechende Gesuchsformular finden Sie direkt beim Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation SBFI: Informationen des SBFI zu den Diplomzusätzen für Abschlüsse der höheren Berufsbildung
Dort finden Sie auch das Gesuchsformular für die nachträgliche Ausstellung eines Diplomzusatzes.
Wichtig: Die Verwendung des Titelzusatzes «Professional Bachelor» ist freiwillig. Sie können weiterhin ausschliesslich Ihren bisherigen geschützten HF-Titel verwenden.
Wir freuen uns, dass mit dieser Neuerung die Bedeutung und Sichtbarkeit der höheren Berufsbildung als Bildungsweg auf Tertiärstufe weiter gestärkt wird.